Smartphones wurden getestet

UMTS, WLAN, Mail-Client, IMAP, POP3 – was vor einigen Jahren noch von niemandem bedacht wurde, ist heute Standard – in den so genannten Smartphones. Smartphones wurden entwickelt, um Geschäftsleuten zu ermöglichen, immer und überall up-to-date zu sein. UMTS und WLAN werden auch gerne privat verwendet, aber ein richtig ausgebautes Smartphones ist fast zu viel für den reinen privaten Gebrauch. Die Zeitschrift ‚iX‘ testete verschiedenste Smartphones natürlich auch auf Funktionen wie UMTS und Mail-Client, allerdings auch auf die standardisierten Funktionen, die wirklich selbstverständlich sein sollten, wie Kontaktverwaltung, Terminierung und Aufgaben. Und genau hier schwächelten die meisten Smartphones kurioser Weise: Schlägt man eine Website auf und möchte die hier enthaltenen Kontaktdaten ins Telefonbuch übernehmen – was eigentlich keine technische Schwierigkeit darstellen sollte – treten bei den meisten Smartphones erhebliche Hindernisse auf.

Diesbezüglich lag das Blackberry Bold vom Hersteller RIM weit vorne – allerdings schwächelte es in Sachen einfache Suche von Benutzerdaten. Hierbei konnte ein anderes Modell genauso überzeugen, wie mit der Bearbeiten von Office-Dokumenten: Das E71 von Nokia. Allerdings zeigt dieses Modell deutliche Schwächen beim viel zu langsamen Browser. Auch die Zeitumstellung erledigt das Smartphone noch nicht allein; ein altbekannter Nokia-Fehler. Mit seiner geringen Größe und seinem ebenfalls geringen Gewicht überzeugte das HTC Touch Diamond; allerdings scheint das Display, welches via Touchscreen funktioniert, nicht ganz für den geschäftlichen Gebrauch geeignet. Laut Testurteil sei dies zu verspielt. In Hinblick auf eine praktisch-bedienerfreundliche Benutzeroberfläche scheint das neue iPhone zu überzeugen. Auch der schnelle Internetbrowser und der übersichtliche Bildschirm gefielen. Das 100-prozentige Smartphone scheint es allerdings noch nicht zu geben.

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