Umts-Flatrates.net – per UMTS zum Festpreis im Internet surfen

1Apr/080

weitere UMTS-Flatrate Anbieter

Es gibt eine Reihe von Mobilfunkanbietern, die UMTS-Flatrates in ihrem Programm haben. Die Palette reicht dabei von Vodafone bis hin zu T-Mobile. Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei diesen Flatrates nicht um "echte" Flatrates handelt, wie es der Verbraucher beim Festnetz-DSL gewohnt ist.

Sowohl bei Vodafone, als auch bei T-Mobile werden so genannte Quasi-Flatrates angeboten. Das bedeutet, dass sich der Verbraucher für ein bestimmtes Tarifmodell entscheiden muss. Dieses kann sowohl als Zeitkontingent, oder aber als Datenpaket gebucht werden. Im Klartext bedeutet dies, dass der Kunde aus verschieden Paketen wählen kann, die vom Mobilfunkbetreiber angeboten werden. Beim Zeittarif wählt er die Freistunden aus, die er für einen festen Preis im Monat nutzen kann. Beim Datentarif handelt es sich um die Datenmenge, die monatlich für einen Fixpreis heruntergeladen werden kann. Sind bei beiden Varianten die Kontingente ausgeschöpft, zahlt der Kunde dann pro Minute bzw. pro MB. Von daher kann man nicht wirklich von einer Flatrate sprechen und somit lohnt sich dieses Modell lediglich für Wenig-Surfer.

Interessant wird es in einem Bereich, der bisher von Seiten der Mobilfunkanbieter ein wenig verschmäht worden ist. Die Rede ist hier vom Prepaid-Bereich bei der Nutzung von UMTS. Wer bisher das Handy als Modem genutzt hat um mobil das Internet zu nutzen, musste tief in die Tasche greifen. Mittlerweile haben die Mobilfunkanbieter aber auch das UMTS-Netz für den Prepaid-Markt geöffnet. Denn auch die Prepaid-Kunden wollen in den Genuss des mobilen Internets kommen.

Die Preise sind in der Zwischenzeit extrem gefallen, so dass das mobile Internet mit UMTS erschwinglich geworden ist. T-Mobile hat zur Zeit ein besonders günstiges Angebot im Programm. Gegen einen Kaufpreis von 99 € erhält der Kunde einen USB-Stick plus SIM-Karte mit 10 € Guthaben. Dieser Stick wird einfach mit dem USB-Anschluss des Notebooks oder PCs verbunden. Die Software installiert sich automatisch.

Der eigentliche Clou an diesem Tarifmodell ist der Preis. Eine Session läuft 24 Stunden und kostet bis zum 30. April 4,95 €. Danach steigt der Preis auf 7,95 €. Rechnet man das auf die Stunden um, ist das Surfen zu diesem Tarif billiger, als ein Internetcafé zu nutzen. Erwähnt werden sollte allerdings, dass sich dieses Modell nur für Vielsurfer lohnt. Ansonsten ist es zu teuer. Vodafone bietet so ein ähnliches Modell an, allerdings kann der Nutzer hierbei aus verschiedenen Surfzeiten (30 Minuten, 2 Stunden und 24 Stunden) auswählen.

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