UMTS Anbieter im Vergleich

Mit UMTS kann man sowohl erweiterte, multimediale Dienste als auch erd- und Satellitengestützte Sendeanlagen nutzen. UMTS bietet somit folgende Dienste an: zwischenmenschliche Kommunikation (Video- und Audiotelefonie), Informationsverteilung (Internetzugang), Nachrichtendienste (Chat, Video-Sprach-Mail, Unified Messaging), Standortbezogene Dienste (Fahrerunterstützung, persönliche Navigation), Massendienste (E-Commerce, Bankdienste, Beratungsdienste, Überwachung), Geschäftsdienste (Mobilität in geschlossenen Räumen, Prozessmanagement), ein Rückkanal für ein mobiles, interaktives Fernsehen, DVB-H und IP-Datacast.
Viele UMTS Anbieter nutzen für die Internetzugänge den aktuellen Netzstandard UMTS / HSDPA und die dazugehörige entsprechende Hardware, wie zum Beispiel die UMTS Karte. Dieser Netzstandard dient vor allem den Mobilfunkunternehmen wie beispielsweise Vodafone oder T-Mobile, er kann aber auch noch vielfältiger genutzt werden. Der Grund liegt darin, dass gegenüber dem Vorgänger GSM, UMTS eine weitaus höhere Datenübertragungsrate erzielt werden kann. UMTS erreichte selbst in der Basisform eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde, währenddessen GSM unter der Zuhilfenahme des immer noch genutzten GPRS-Dienstes nur 53,6 Kilobit pro Sekunde erreicht.
Außerdem kann man beim neuen Standard viele verschiedene Updates nutzen. Zum Beispiel erhöht das jüngste Update für HSDPA die maximale Downloadrate auf bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Im Vergleich zu dem am häufigsten verwendeten DSL-Anschluss Deutschlands, der Downloads von gerade einmal bis zu 2 Megabit pro Sekunde erreicht, sind die UMTS Anbieter klar im Vorteil.
Oftmals nutzen Zweifler hinsichtlich UMTS das Argument, dass UMTS noch nicht besonders weit verbreitet ist. Dies ist nur in einigen Fällen begründet. Beispielsweise nutzt der UMTS Anbieter MoobiAir das Netz von T-Mobile. Dieser verzeichnet eine der höchsten Verfügbarkeitsraten in Bezug auf den UMTS-Internet-Empfang. Auch das neue Update für HSDPA kann in etlichen Gebieten implementiert werden. Sollte das neue Update ausnahmsweise einmal nicht verfügbar sein – dies ist meistens in ländlicheren Gebieten der Fall - so wird automatisch auf UMTS umgeschaltet. Wenn auch UMTS nicht verfügbar sein sollte, steigt das System auf den GSM-Dienst GPRS um. Allerdings kommt es bei dem Wechsel zwischen den Techniken nie zu einem kompletten Verbindungsabbruch, was ein zusätzliches Plus der UMTS Anbieter ist.